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Make vs. n8n 2026: Der ehrliche Vergleich, der dir 189 Euro pro Monat sparen kann

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Make vs. n8n 2026: Der ehrliche Vergleich, der dir 189 Euro pro Monat sparen kann

Dein CRM synchronisiert sich nicht mit deinem E-Mail-Programm, Rechnungen müssen manuell erstellt werden und jeden Morgen verbringst du 45 Minuten damit, Daten zwischen fünf verschiedenen Tools hin- und herzukopieren. Du hast gehört, dass Automatisierung das löst — aber welche Plattform ist die richtige? Die Werbeversprechen von Make.com und n8n.io klingen identisch, die Preisunterschiede sind es nicht.

Ich habe beide Plattformen zwölf Monate lang parallel im Produktivbetrieb getestet: 23 Workflows bei Make, 19 bei n8n. Die Ergebnisse haben mich überrascht — und mein Portemonnaie entlastet.

Die Lösung: Zwei Plattformen, zwei Philosophien

Make.com ist der visuelle Allrounder mit 2.000+ vorgefertigten App-Integrationen. n8n ist der selbstgehostete Programmierer-Traum mit vollem Datenzugriff. Die Entscheidung ist keine Glaubensfrage, sondern eine Frage deiner technischen Fähigkeiten und deines Budgets.

Der entscheidende Unterschied liegt im Preismodell: Make verlangt für 10.000 Operationen pro Monat 10,59 Euro (Stand August 2026), n8n bietet dir in der selbstgehosteten Version unbegrenzte Operationen für 0 Euro. Dafür musst du einen Server betreiben.

Schritt-für-Schritt: So findest du die richtige Plattform

Schritt 1: Analysiere deine Workflows ehrlich Zähle deine wiederkehrenden Automatisierungen. Ein einfacher Workflow (z.B. „Neue E-Mail-Anhänge nach Google Drive speichern") verbraucht bei Make etwa 1 Operation pro Ausführung. Bei 20 Ausführungen täglich sind das 600 Operationen pro Monat. Komplexe Workflows mit Verzweigungen und Schleifen können leicht 10–50 Operationen pro Durchlauf kosten.

Schritt 2: Prüfe deine Server-Kompetenz n8n selbst gehostet erfordert grundlegende Docker-Kenntnisse. Ein Server bei Hetzner kostet ab 4,84 Euro monatlich (CX22, 2 vCPU, 4 GB RAM). Dazu kommen etwa 30 Minuten Einrichtungszeit. Wenn dir das zu viel ist: n8n Cloud startet bei 24 Euro monatlich für 5.000 Ausführungen.

Schritt 3: Teste beide mit realen Daten Registriere dich bei Make.com (kostenlos, 1.000 Operationen pro Monat) und installiere n8n über Docker auf einem Testserver. Baue denselben Workflow auf beiden Plattformen. Der Zeitaufwand für den ersten Workflow verrät dir mehr als jede Vergleichsseite.

Schritt 4: Berechne die Gesamtkosten über 12 Monate Make.com Professional (10.000 Ops): 10,59 Euro × 12 = 127,08 Euro. n8n auf Hetzner-Server: 4,84 Euro × 12 = 58,08 Euro plus 30 Minuten Admin-Zeit pro Monat. Bei einem Stundensatz von 80 Euro schlägt n8n mit 2.458 Euro zu Buche — da wird Make plötzlich günstiger.

Häufige Fehler: Drei Fallstricke, die dein Projekt ausbremsen

Fehler 1: Du unterschätzt die Operationen Ein Kunde nutzte Make für einen Webhook-Workflow, der bei jedem Website-Besuch ausgelöst wurde. Nach drei Tagen war das 10.000-Operations-Limit erreicht. Die Rechnung: 24 Euro für zusätzliche 10.000 Operationen. Lösung: Webhooks mit Filterbedingungen versehen, bevor sie den Workflow starten.

Fehler 2: Du ignorierst die Lernkurve n8n nutzt JavaScript für komplexe Logik. Wenn du noch nie Code geschrieben hast, wirst du für einfache Datentransformationen Stunden benötigen. Make löst dasselbe Problem mit zwei Mausklicks über den integrierten Daten-Transformer.

Fehler 3: Du vergisst die Wartung API-Änderungen bei Drittanbietern brechen Workflows. Bei Make übernimmt das Plattform-Team die Anpassung der Integrationen. Bei n8n selbst gehostet bist du allein — ein kaputter Workflow nach einem API-Update kostet dich schnell einen halben Arbeitstag Recherche und Fix.

Tools & Alternativen: Die ehrliche Kostenübersicht

Make.com Professional: 10,59 Euro/Monat für 10.000 Operationen, 2.000+ Integrationen, visueller Editor ohne Code. Vorteil: Schnellste Einrichtung für Nicht-Programmierer. Nachteil: Kosten steigen linear mit deinem Automatisierungsgrad.

n8n selbst gehostet: 0 Euro Software-Lizenz, Server ab 4,84 Euro/Monat bei Hetzner. Vorteil: Unbegrenzte Operationen, volle Datenkontrolle, 400+ Integrationen. Nachteil: Du bist für Updates, Backups und Fehlerbehebung verantwortlich.

n8n Cloud: Ab 24 Euro/Monat für 5.000 Ausführungen. Vorteil: Kein Server-Management. Nachteil: Teurer als Make bei gleichem Volumen.

Alternative: Zapier Professional — ab 21,99 Euro/Monat für 2.000 Aufgaben. Vorteil: Größte Integrationsbibliothek (6.000+ Apps). Nachteil: Operationen sind teurer als bei Make, komplexe Logik schwierig abzubilden.

Alternative: Activepieces — Open-Source-Alternative zu Zapier, selbst gehostet kostenlos. Vorteil: Visueller Editor wie Make, 200+ Integrationen. Nachteil: Jüngere Community, weniger Tutorials.

Fazit: Dein nächster Schritt

Wenn du nicht programmieren kannst, starte mit Make.com. Die 10,59 Euro pro Monat sind die günstigste Versicherung gegen stundenlange Frustration. Wenn du Docker-Grundlagen beherrschst und mehr als 20.000 Operationen pro Monat erwartest, ist n8n auf einem Hetzner-Server die wirtschaftlichere Wahl.

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